Sickenmaschine

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Sie wollen dünnwandiges Material versteifen oder bestimmte Bauteile mit Sicken gestalten? Eine Sickenmaschine eignet sich ideal zum Verstärken vieler Materialien, wie Bleche, Rohre oder Container und wird sogar vermehrt im Karosseriebau angewendet.
 
Die Sickenmaschine dient dazu, rinnenförmige Vertiefungen auf viele verschiedene Formen zu treiben. Sie wird deshalb überall dort eingesetzt, wo die Kraft eines Bleches verteilt werden muss, um eine höhere Belastbarkeit zu erzielen. Im Karosseriebau können mithilfe von Sicken sogar Dröhngeräusche bei ebenen Blechen vermieden werden.
 
Eine Sickenmaschine besteht aus zwei Walzen, die üblicherweise auswechselbar sind. Dabei ist eine die Positiv-, die andere die Negativform. Bei der Anwendung wird das Blech durch die zwei Walzen durchgezogen. Durch den erzeugten Druck werden die Bleche gewalzt und die gewünschten Sicken entstehen. 

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Sickenmaschine in der Anwendung – so kannst du die Maschine einsetzen

Wer geradlinige Ausbuchtungen auf Blechplatten beziehungsweise Blechrohren – also sogenannte Sicken - erzeugen möchte, für den führt an der Sickenmaschine (Link auf https://www.bhm-maschinen.de/de/blechbearbeitung/sickenmaschine/) kein Weg vorbei. Die Sickenmaschine besitzt zwei Walzen – eine weist die Positivform auf, die andere die Negativform. Eine, zum Teil auch beide Walzen, bewegt sich und zieht so das Blech ein. Durch die Formen auf den Walzen wird das Blech mit einer Prägung versehen.

Wie genau du hier vorgehst und was es dabei zu beachten gilt, zeigen wir dir im Folgenden.

 

Inhaltsverzeichnis

Anwendung der Sickenmaschine – das passende Werkstück Anwendung der Sickenmaschine – wichtige Tipps Anwendung der Sickenmaschine – Schritt für Schritt

Anwendung der Sickenmaschine – das passende Werkstück

Sickenmaschinen eignen sich zur Bearbeitung von Blechen, Rohren und Containern und kommen sogar beim Karosseriebau zum Einsatz – eben immer dann, wenn die Kraft eines Bleches verteilt werden muss. So lässt sich eine höhere Belastbarkeit des Bleches erzielen. Aber Achtung: Nicht jedes x-beliebige Blecht lässt sich mit ein- und derselben Sickenmaschine bearbeiten.

Manuelle Sickenmaschine

Manuelle Sickenmaschinen, also solche, deren Antriebskurbel von Hand betätigt werden muss, sind eher für dünnere Bleche und Rohre ausgelegt. Bei diesen Blechen ist die Kraft, die notwendig ist, um die gewünschten Verformungen zu erreichen, deutlich geringer. Diese lässt sich auch von Hand aufbringen. Für welche Blech- beziehungsweise Rohrstärke deine Sickenmaschine ausgelegt ist, kannst du dem Handbuch entnehmen.

Elektrische Sickenmaschine

Elektrische Sickenmaschinen sind sowohl für dünnere als auch dickere Bleche und Rohre geeignet. Die Kraft, die elektrische Sickenmaschinen aufbringen können, ist nämlich im Vergleich zur manuellen Sickenmaschine um ein Vielfaches größer. Auch unter den elektrischen Sickenmaschinen gibt es aber sehr starke Unterschiede, was die geeignete Werkstückstärke angeht. Auch hier findest du nähere Informationen zu deiner Maschine im beiliegenden Handbuch.

Anwendung der Sickenmaschine – wichtige Tipps

Wie genau du deine Sickenmaschine einsetzt, hängt davon ab, um welches Modell es sich dabei handelt. Im Großen und Ganzen unterliegen aber alle Sickenmaschinen demselben Anwendungsprinzip. Im Folgenden findest du eine allgemeine Anleitung, die sich auf sämtliche

Modelle übertragen lässt. Um nicht nur effizient, sondern auch sicher an der Sickenmaschine zu arbeiten, solltest du die folgenden Punkte verinnerlichen.

1. Sorge für optimale Arbeitsbedingungen

Was grundsätzlich für die Arbeit an Maschinen gilt, sollte auch im Umgang mit der Sickenmaschine Berücksichtigung finden. Idealerweise hast du deine Sickenmaschine bereits im Anschluss an ihren jüngsten Einsatz gereinigt. Falls nicht, holst du das nun, bevor du dich an die Arbeit machst, nach. Auch der Arbeitsbereich um deine Maschine herum sollte aufgeräumt sein. Verschaffe dir genug Platz zum Arbeiten und achte darauf, dass weder Fett, noch Öl noch etwaige Materialreste deine Arbeit behindern.

 

2. Licht an!

Egal wie geübt du im Umgang mit der Sickenmaschine bist – wenn du nicht genau siehst, woran du arbeitest, wirst du unter Garantie nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Um dies zu vermeiden, sorge dafür, dass Maschine und Arbeitsbereich ausreichend ausgeleuchtet sind. Idealerweise verwendest du dazu mehrere Lichtquellen. So reduzierst du Schatten beispielsweise auf dem Werkstück – diese sorgen gerne mal für Irritationen - auf ein notwendiges Minimum.

 

3. Der limitierende Faktor bist du selbst

Deine Sickenmaschine ist immer hochkonzentriert und wird niemals müde. Du leider schon – und genau dann treten gehäuft Fehler und Unachtsamkeiten auf. Bei der Arbeit mit Maschinen kann das schwerwiegende Folgen haben. Bevor du dich an deine Sickenmaschine heranwagst, solltest du dir immer die Frage stellen, ob du dazu gerade in der Lage bist. Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder auch gesundheitliche Beeinträchtigungen führen nicht selten zu schweren Arbeitsunfällen.

 

4. Kleide dich entsprechend

Für jeden Anlass gibt es die passende Kleidung – auch für die Arbeit an der Sickenmaschine. Die falsche Kleidung kann schnell zum Verhängnis werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, vermeide weite Kleidung, die sich in der Maschine verfangen könnte. Auch lange Haare oder lockerer Schmuck, beispielsweise Ketten und Armbänder, stellen Risikofaktoren dar – nicht nur für die Maschine, sondern auch für die eigene Gesundheit.

 

5. Schütze dich

Schutzausrüstung zur Arbeit an Maschinen hat durchaus eine Existenzberechtigung. Umherfliegende Materialreste bedrohen die Augen, scharfe Blechkanten die Hände. Trage eine Schutzbrille und Handschuhe um zumindest diese beiden Bereiche ausreichend zu schützen.

Anwendung der Sickenmaschine – Schritt für Schritt

Um mit deiner Sickenmaschine das gewünschte Ergebnis zu erzielen, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Zunächst einmal solltest du deine Sickenmaschine befestigen. Dazu eignet sich beispielsweise eine Werkbank. Wichtig: Die Stelle, an der du deine Sickenmaschine anbringst, muss sowohl stabil als auch glatt sein. Darüber hinaus brauchst du um deine Maschine herum ausreichend Bewegungsfreiheit. Nur so kannst du ohne Einschränkungen arbeiten.

Schritt 1:

Sickenmaschine ist nicht gleich Sickenmaschine – je nach Modell ergeben sich unterschiedliche spezifische Einzelheiten, was die Montage und die Einstellung des Geräts betrifft. Diese findest du in der Regel im beiligenden Handbuch deiner Maschine.

Schritt 2:

In der Regel sind im Lieferumfang einer Sickenmaschine mehrere Walzen- beziehungsweise Rollen-Sets enthalten. Suche die passenden Walzen beziehungsweise Rollen für das gewünschte Profil an deinem Werkstück aus. Anschließend stellst du die Distanz zwischen den Rollen ein – ausschlaggebend sind hier die Stärke des Blechs sowie die gewünschte Tiefe der Sicken. Je dicker das Blech, desto größer die Distanz. Je tiefer die gewünschte Sicke, desto geringer die Distanz. Idealerweise versuchst du dich zunächst an einem Teststück.

Schritt 3:

Nun geht es ans Drehen. Handelt es sich bei deiner Sickenmaschine um ein elektrisches Modell, so steuerst du diesen Vorgang per Knopfdruck. Handelt es sich um eine manuelle Sickenmaschine bewegst du die Antriebskurbel langsam per Hand. Die Tiefe der Sicken, also der Prägung, steuerst du über die Zustellung der oberen Walze (siehe Schritt 2).

Schritt 4:

Sobald du an deinem Test-Werkstück das gewünschte Ergebnis erzielt hast, kannst du das eigentliche Werkstück einführen. Dann wiederholst du das Vorgehen, das sich bereits beim Test-Werkstück bewährt hat so lange, bis du das gewünschte Ergebnis erzielt hast.

Häufig gestellte Fragen zur Sickenmaschine:

Sollten bei der Verwendung einer Sickenmaschine bestimmte Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden?

Für die problemlose Anwendung einer Sickenmaschine sollte der Arbeitsplatz gut beleuchtet und stets sauber sein. Außerdem sollte immer auf die Warnzeichen der Maschine geachtet werden, da diese auf Verletzungsgefahren wie elektrische Spannung oder Quetschgefahr durch rotierende Walzen hinweisen. Zudem ist es wichtig die Sickenmaschine regelmäßig auf mögliche Mängel zu prüfen.

Welche verschiedenen Arten von Sickenmaschinen gibt es?

Bei den Sickenmaschinen wird zwischen manuellen und motorischen unterschieden. Die manuelle Sickenmaschine eignet sich dabei vor allem für dünnere Bleche. Die Bleche werden mithilfe eines Sickenstocks und eines Sickenhammers geformt. Bei der motorischen Sickenmaschine hingegen ist ein Antrieb verbaut, weshalb sich diese auch für dickere Bleche eignet.

In welchen Bereichen werden Sickenmaschinen angewendet?

Sickenmaschinen kommen im privaten, als auch im gewerblichen Bereich zur Anwendung. Größtenteils werden die Maschinen in der Industrie als ein fester Bestandteil der Fertigung eingebunden. Vor allem Metallbetriebe sollten über viele unterschiedliche Sickenmaschinen verfügen. Aber auch in Installationsbetrieben für Heizung oder Klima sind Sickenmaschinen verbreitet.

 Lohnt sich der Kauf einer Sickenmaschine?

Eine Sickenmaschine ermöglicht vor allem effektiveres und schnelleres Arbeiten, da kaum eigener Kraftaufwand benötigt wird. Aber auch die leichte Bedienung bietet einen großen Vorteil. Wenn Sie also ein leichtes und schnelles Arbeiten anstreben, lohnt sich der Kauf einer Sickenmaschine auf jeden Fall!

Ist es möglich eine Sickenmaschine zu reparieren?

Unsere Sickenmaschinen sind sehr robust und langlebig gebaut. Teile, an denen Schäden entstehen können sind alle austauschbar und preiswert nachzukaufen über unser Ersatzteilformular bieten wir Ihnen bis zu 10 Jahre eine Ersatzteilversorgung. Der Antriebsmotor hingegen unterliegt dem natürlichen Verschleiß.

Wer sind die Hersteller der Sickenmaschinen von BHM-Maschinen?

Unsere größten und wichtigsten Sickenmaschinen Hersteller sind Bernardo, ELMAG und Holzmann.
Bernardo ist ein Maschinen-Großhandel in Österreich, der mit über 26 Ländern ein sehr breites Vertriebsnetz unterhält.
ELMAG ist ein Maschinen-Handel mit einer großen Erfolgsgeschichte und entwickelt sich auch heute noch jeden Tag weiter. Sickenmaschinen des Herstellers ELMAG verfügen über eine 2-Jahre-Garantie und eine 15-jährige Ersatzteilesicherheit. Holzmann ist ebenfalls ein erfolgreiches Handelsunternehmen, mit einer Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht.All diese Hersteller bieten Sickenmaschinen mit guter Qualität an. Egal ob Bernardo Sickenmaschine oder ELMAG Sickenmaschinen.